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Pretend that I still carry on

Heute und vorgestern telefonierte ich mit meinen Eltern. Sie scheinen wohl wirklich ziemlich stolz auf mich zu sein, weil sie wissen, wie schwierig die momentane Situation für mich/uns ist und ich mir größte Mühe gebe, alles unter einen Hut zu bekommen. Gestern habe ich sieben Bewerbungen für Ausbildungen fertiggemacht und heute losgeschickt. Ich bin da ziemlich guter Dinge, dass ein paar fruchten werden, weil sich auf Ausbildungen nicht unbedingt Leute mit Abi melden. Zumindest nicht Unmengen. Diese Woche habe ich noch Zeit für diverse Erledigungen, aber ab nächsten Montag beginnt mein "Praktikum", weil meine zukünftigen Arbeitgeber so Not am Mann haben, sodass sie mich schon eine Woche vor eigentlichem Vertragsbeginn brauchen. Nun gut, meinetwegen.

Ich fühl mich ziemlich scheiße, weil ich etwas empfindlich auf meinen Freund reagiere, obwohl ich von ihm einfach nicht viel erwarten kann und darf. Gestern Abend bat ich ihn darum, sich mal meine Bewerbungsmappe anzusehen - keine Zeit, weil er am Computer saß. Heute Mittag sprach ich ihn nochmal nett darauf an - extrem genervt und "Nein!". Man was war ich gekränkt... Ich steigerte mich auch noch hinein und dachte, dass er sich seit über 1,5 Jahren noch nicht meine Facharbeit durchgelesen hat, die ich für mein Abi im Deutschleistungskurs schrieb... und dafür auch noch eine megagute Note bekommen hab. Er las sich heute Mittag aber von selbst die Bewerbungsmappe durch... und sagte nichts weiter dazu. Ich habe wirklich unglaublich viel Verständnis für seine Krankheit, aber ich komme immer wieder auf das Selbe... Es fehlt mir einfach Fürsorge, ein bisschen Stolz und eigeninitiierte Zuneigung. Vielleicht rufe ich meine Eltern deswegen in letzter Zeit häufiger mal an, denn selbst die schaffen das mittlerweile etwas besser. Schon krass, wenn man diese Entwicklung bedenkt... Aber ich stecke sehr sehr viel Hoffnung in den Kliniktermin, der nächste Woche für meinen Freund ansteht. Erstuntersuchung und Diagnostik. Dafür habe ich mir extra einen Tag vom Praktikum frei genommen, um dabei zu sein...

Nun ja, am Donnerstag fahren wir auf ein Konzert und übernachten auch noch gleichzeitig bei jemanden, die wir nur über den Chat kennen. Dann kann ich mich schonmal auf ultimative Labilität vorbereiten... Aber eigentlich freue ich mich auch sehr darauf, ist schließlich mein erstes Konzert und die Person noch näher kennenzulernen ist auch sehr interessant. Morgen also alles vorbereiten. Ach doch, wenn ich an die Vorbereitung denke, freue ich mich immer mehr :-) Und jetzt lackiere ich mir die Fingernägel... Muss die Zeit nutzen, die ich ein bisschen für mich nutzen kann.

20.9.11 23:34
 



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